Samstag 21.5.2011 – Hoch Imst

Start in Hoch Imst, Talstation, mit Sessellift auf die Untermarkter Alm und von dort weiter zur Latschenhütte zwecks Einnahme eines wohlbekömmlichen und weltberühmten Waltraud´schen Hüttenschmarr´n. Große Enttäuschung dann jedoch, als festgestellt werden muss, dass die Hütte heut geschlossen hat, darum Umkehr wieder zur Untermarkter Alm, wo es dafür Curry- und Hauswurst gibt. Auch OK.

Untermarkter Alm

Dann gehts aber los. Nachdem wir bereits auf dem Lift einen Tannenhäher gesichtet hatten und am Rückweg zur Alm eine Haubenmeise unsere Wanderung stoppt, eröffnet auf 1.440m Seehöhe eine Bachstelze den endgültigen Beginn unseres ersten Bird Race. Die Liste füllt sich dann recht schnell mit altbekannten gefiederten Freunden und wir machen uns in der Hoffnung auf tolle Sichtungen auf den Weg talwärts.
Und diese Hoffnungen sollten sich in teils sensationellem Ausmaß erfüllen….

Zuerst entschließen wir uns dazu, endlich einmal einen der unzähligen singenden Zilpzalpe auch zu sichten, was uns nach sehr intensiver, anstrengender Suche auch gelingt.  Dann aber sollte schon gleich zu Beginn der Beobachtungen einer der Höhepunkte folgen, nämlich als ein riesiger Wanderfalke unsere Wege kreuzt.

Ein paar Höhenmeter tiefer unterhält uns in einem abgelegenen Tobel neben der „Schneid“ eine Tannenmeise aufs herzlichste, als wir wenig später einem ziemlich hektischen Rudel Fichtenkreuzschnäbel begegnen, die uns sehr amüsieren.

Danach zieht uns ein Gesang eines uns gänzlich unbekannten gefiederten Freundes an und in mühevollster Kleinarbeit können wir nach eingehendem Literaturstudium diesen als einen Berglaubsänger identifizieren.
Während einer Eis-Pause in Hoch Imst unterhalten uns ein Hausrotschwanz und eine Kohlmeise, die in einem Holzzubau einen Hauses nistet:

Weitere Höhepunkte sind dann die ebenfalls erstmals gesichteten Misteldrossel und Waldbaumläufer, ehe wir kurz vor Ende des heutigen Tages inmitten einer hektischen Schar lauter Stieglitze eine Blaumeise beobachten, die ihr Nest doch tatsächlich in eine Stütze des Sesselliftes (!) gebaut hat! Sieh selbst:

Sonntag, 22.5.2011 – Gurgltal

Heute gehts ins Gurgltal, das Tal der 1.000 Stadel. Die Hoffnung auf die Sichtung von Eisvogel oder Braunkehlchen erfüllte sich leider nicht, aber wir bekamen auch heute wieder einige vogeltechnische Sensationen geboten….

Am Stausee treffen wir auf Stockenten, das sonst immer dort ansässige Blässhuhn lässt uns jedoch leider im Stich. Dafür treffen wir auf Mönchsgrasmücken und Rauchschwalben, sowie eine singende Goldammer und weiters einen Girlitz, dessen Bestimmung uns einiges an Zeit kostete. Eine kleine Wanderung zum Kropfsee wurde überdies mit zwei unerwarteten Gästen belohnt: Graureiher!

Berglaubsänger

Berglaubsänger (Foto wst) Klick für Vergröß.

Der Höhepunkt dann am Schluss: Ein Kollege des gestern erstmals gesichteten Berglaubsängers kreuz unseren Weg kurz vor dem Ende des Bird Race und erlaubt uns ein tolles Foto aus gerade einmal 1,5 Metern Entfernung. Der Grund für seinen unerwarteten Mut dürfte das in unmittelbarer Entfernung liegende Bodennest gewesen sein, das er nicht aus den Augen ließ.

Zwei tolle Tage mit eingen interessanten Beobachtungen gingen damit noch einmal aufregend zu Ende.

Alle gesichteten Vögel, zusammengefasst
Samstag, 21.5.2011
Tannenhäher
Haubenmeise
Buchfink
Zilpzalp
Kleiber
Bachstelze
Grünling
Kohlmeise
Mäusebussard
Amsel
Wanderfalke
Mönchsgrasmücke
Kolkrabe
Fichtenkreuzschnabel
Tannenmeise
Blaumeise
Berglaubsänger
Hausrotschwanz
Stieglitz
Elster
Schwanzmeise
Misteldrossel
Waldbaumläufer
Turmfalke
Eichelhäher

Sonntag, 22.5.2011
Stockente
Haussperling
Feldsperling
Goldammer
Kuckuck
Rauchschwalbe
Girlitz
Graureiher
Aaskrähe

Weiters gesichtet, jedoch ohne Wertung für das Bird Race 2011
Pfau
Hausgans
weiße Hausente

Links:
Bird Race 2011
www.birdlife.at

Social Bookmark
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beschränkt die Nachrichten auf 140 Zeichen
„folgen“, Tweet, Hashtag,

Foursquare

www.prezi.com
Präsentationsmedium

Zeiten der Radlbergtouren seit 2007

Mo 13.12.2010

Fotoplattformen
www.photocase.de
www.flickr.com
slideshow www.slide.com

Rechte: „creative commons“ – zB auf www.flickr.com unter „Erweiterte Suche“ eingeben!

Fotobearbeitung
- Monitor kalibrieren
Freeware: „Monitor calibration wizard“
Verlustfreie Formate bei Bildern: .tif  .psd  .png

Di 14.12.2010

Fotos
www.slide.com
Bildergalerie

lange URL verkürzen
www.tiny.cc

„Let me google that for you“
www.lmgtfy.com

Info Blog
http://web20seminar.wordpress.com

Wiki für Gewerkschaftlice Bildungsarbeit
http://wigbit.voegb.at

Video
www.youtube.com
www.myvideo.at
„Freestudio“
zur Wiedergabe: ziemlich ungeeignet: Windows Media-Player
Bester Player für Wiedergabe: VLC-Player
Kontrolle über Containerinfo: ‘Programme-Media Info-Media Info“; Zb wenn Video nicht geöffnet werden kann.

Musik
Download von Musik: www.jamendo.com
Nicht bekannte Interpreten, jedoch kostenlos

weiters für Effektmusik: www.freeplaymusic.com

Präsentationen
www.slideshare.net

rechtlicher Teil
Datenschutzgesetz (DSG) 2000
lt Unterlagen

So wird eine Slideshow eingebettet:
Aus Seminar „Multimedia für das Betriebsratsbüro“ 13. – 15.12.2010

Vor Ort im Seminar zu kurz gekommen ist das Thema:

Fotos und Bilder in Blogeinträge einfügen.

Dass dem so ist, das tut mir besonders leid. Erstens hatte ich angekündigt, dass wir das durchspielen wollen und dann ist sich das nicht mehr ausgegangen. Zweitens bin ich überzeugt davon, dass Bilder in Blogeinträgen ein ganz wichtiges Element sind.

Fotos bringen Leben rein. Sie lassen das Blog persönlicher erscheinen. Wie wir alle wissen, können Bilder manchmal mehr sagen als tausend Worte. Die LeserInnen können sich im Blog wiederfinden und mit dem Blog, der Arbeit des Betriebsrats und damit mit dem Betriebsrat selbst identifizieren. etc.

Den Rest des Beitrags lesen »

Hier ist eine PPT der Einladung zum Betriebsausflug zu sehen.

Hier kannt Du die PPT-Präsentation herunterladen!

La Linea Video Text text

… in einer Rede vor dem Arbeiter-Bildungsverein Gumpendorf (1902):

Bildung ist ein Wort und hat genau so viel Inhalt, wie der zu denken imstande ist, der dieses Wort ausspricht. Das, was man gewöhnlich darunter versteht, das, was die bürgerliche Gesellschaft als Bildung anerkennt, das ist vor allem die Fähigkeit, orthographisch zu schreiben, orthographisch zu reden, orthographisch zu essen, und orthographisch sich anzuziehen. Dann muss man noch ein gewisses Quantum von Dichtern, Komponisten und Philosophen dem Namen nach kennen und muss beiläufig wissen, wann man im Theater Bravo zu rufen hat. Das ist die Bildung der bürgerlichen Gesellschaft. Man ist auch gebildet, wenn man für Aufklärung und Fortschritt ist, dagegen ist man schon sehr ungebildet, wenn man sich vornimmt, darunter etwas Klares zu verstehen zu verstehen. Mit einem Worte: zwischen landläufiger Bildung und proletarischer Bildung ist ein himmelweiter Unter¬schied. Wir verlangen von euch keinerlei Art von Orthographie, wir verlangen von euch nichts als Selbsterkenntnis. Darüber nachzudenken, wie Sie geworden sind und was aus Ihnen werden soll, das nenne ich Bildung. Und auf eine noch höhere Stufe der Bildung gelangen Sie, wenn einmal die Erkenntnis den Willen geweckt hat, wenn aus dem Bewusstsein, Produkte der Gesellschaft zu sein, das bewusste Streben erwächst, ihre Herren, ihre Former und Lenker zu werden. Die Bildung der Arbeiterklasse besteht darin, dass sie sich mit Bewusstsein eine große Aufgabe gestellt hat und von ihr erfüllt ist, dass sie in klarer Einsicht den Aufbau einer Gesellschaftsordnung betreibt, sie den Proletariern eine ganz andere Bildungsmöglichkeit bringen wird, als es unser armer Bildungsverein mit seinen schwachen Mitteln vermocht hat.

Zitat aus Johann Dvorák: Otto Neurath und die Volksbildung – Einheit der Wissenschaft, Materialismus und umfassende Aufklärung; in:

Friedrich Stadler (Hg.): Arbeitbildung in der Zwischenkriegszeit; Wien/München 1982

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